Nach wirklich langer Zeit habe ich mich wieder einmal aufgerafft, einen alten, vertrauten Weg zu gehen – einen Pfad, den ich früher oft beschritten habe. Er führt in eine etwa einen Quadratkilometer große Fläche hinter dem Haus, in dem ich in St. Florian lebe.
Mit meinem ursprünglichen Zugang zur Fotografie – der Naturfotografie – hat dieser Ort auf den ersten Blick wenig gemein. Die Landschaft ist geprägt von Nutzwald, Feldern, Wirtschaftswegen, dazwischen ein paar landwirtschaftliche Gebäude und ein Sendemast.
Und doch hat es mich in den vergangenen 13 Jahren immer wieder dorthin gezogen – wenn auch in letzter Zeit mit langen Pausen dazwischen. Am Neujahrstag dieses Jahres war es dann wieder so weit.
Seit Tagen hatte sich die flache Landschaft rundum immer wieder neu gezeichnet – in Nebel gehüllt, von Raureif überzogen. Fast schon verwunderlich, dass ich so lange gebraucht habe, um das Dahinter.Land wieder einmal mit der Kamera zu durchstreifen.
Dahinter.Land – so nenne ich dieses Projekt, das mich nun schon seit über einem Jahrzehnt begleitet. Immer wieder gehe ich dabei dieselben Wege, betrete vertraute Pfade – neugierig darauf, was sich mir zeigt, das ich bisher vielleicht übersehen habe.
Zwei Fotografien haben den diesjährigen Neujahrsbesuch überdauert und es in die engere Auswahl geschafft. Ob sie ihren Weg auch auf Papier finden, weiß ich noch nicht – das wird sich mit etwas Abstand zeigen. Manche Bilder brauchen Zeit, um zu sagen, ob sie bleiben wollen.
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Wer meine fotografischen Wege und Gedanken unterstützen mag – sei es durch Interesse, Weitererzählen oder ein kleines Zeichen der Wertschätzung – dem gilt mein herzlicher Dank.