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In Rahmen von Workshops kommt das Gesprächsthema zwangsläufig immer irgendwann auf das Thema Bildbearbeitung. Dabei ist es egal ob es sich um einen fotografischen Grundkurs, einen praktischen Workshop Outdoor oder um das Thema Drucken im Rahmen eines Kurses dreht. Viele Teilnehmer:Innen erhoffen sich immer eine Art von Empfehlung, was sie denn nun eigentlich verwenden sollten. Sozusagen den ultimativen Tipp in Sachen Software um die eigenen Bilder zum Leben zu erwecken.

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Mehrere Wochen zwischen Aufnahme, der Auswahl, Sichtung und Nachbearbeitung vergehen zu lassen ist seit langem für mich eine wichtige Vorgehensweise um eine rigorose Bild-Auswahl zu treffen. Vor gut drei Wochen war ich seit langem wieder mit der Kamera im Dahinter.Land unterwegs. Dahinter.Land ist eine ca. 1 km2 große Fläche, die sich quasi hinter unserem Haus erstreckt und die ich seit etwas mehr als einem Jahrzehnt immer wieder mit der Kamera aufsuche.


Eigentlich gab es während meiner bisherigen Beschäftigung mit der Fotografie, keinen Zeitpunkt an dem ich meine Bilder nicht selbst auf Papier brachte. Ich bin es somit gewohnt, am Ende des Prozesses der Bildentstehung die letzten Schritte immer selbst in der Hand zu haben. Obwohl ich in nur wenigen Bereichen wirklich das bin, was man als einen Kontrollfreak bezeichnen könnte, so ist es mir doch wichtig über das Drucken die alleinige Kontrolle zu haben.


Heute geht es mir eine handvoller Bilder, die beim letzten Kurzbesuch im Mostviertel Ende November letzten Jahres entstanden sind. Wie bereits erzählt, hatte ich es trotz Kurzbesuch doch geschafft für meine Verhältnisse eine größere Anzahl von Aufnahmen zu machen. Das lag vornehmlich an dem Umstand, dass ich an diesem Tag eindeutig zu faul war um mein Stativ im eisigen Wind zu benutzen.


Kennt ihr den Film „Upside Down“? In diesem Film schweben zwei Parallelwelten übereinander und jede von ihnen hat ihre eigene Schwerkraft. Im Kino war dieser Film vor gut 10 Jahren. Es sind zwei verbundene und doch getrennte Welten. Die eine oben, der andere unten mit allen möglichen Gegensätzen, die sich daraus ergeben.Filme können eine Inspirationsquelle sein, selbst Unterhaltungsfilme haben mir dabei schon den einen oder anderen kreativen Gedanken näher gebracht.


Gerade in der Naturfotografie pochen viele Fotograf:Innen auf eine naturgetreue Wiedergabe von dem, was sich vor der Kamera befunden hat. Dabei ist es oft wesentlich reizvoller, in einer Fotografie das wiederzugeben, was man sich beim Blick auf ein Motiv eventuell vorgestellt hatte. Eine Fotografie sollte ja sowieso eher nicht mit der Realität verwechselt werden. Ich glaube Man Ray sagt man folgenden Gedanken nach.


Im Allgemeinen sehen Menschen das eigene Leben als eine Art Pfad oder Weg. Der Weg als Bild wird oft genutzt um das Leben in seiner Länge zu beschreiben. Immer sind wir dabei irgendwo hinzukommen und hinzuwollen. Wir steuern Ziele an und wir möchten etwas erreichen. Das Versprechen und die Hoffnungen in die Zukunft treiben uns durch unser Leben. Nicht selten sind wir dabei wie der Esel, dem eine Karotte vorgehalten wird.


Nichts ist fix. Hatte ich Anfang September noch im Blog gepostet, dass es 2024 keine Ausstellung von mir in der Tummelplatz Galerie geben wird, so sieht das nun bevor das alte Jahr noch um ist, wieder etwas anders aus. Vor einiger Zeit hatte ich im Blog eine Serie begonnen, bei der es jeweils um 42 Bilder aus einer meiner Motivwelten geht. Diese Arbeiten wird es im kommenden Jahr als Kurz-Ausstellung zu sehen geben.




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© Herbert Koeppel