Es ist keine Kunst, es ist einfach nur Photographie...

Zurück an der Taugl #4

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Der Blick in meine fotografische Vergangenheit an der Taugl bringt für mich hin und wieder überraschende Bilder zu Tage. Überraschend deswegen, da ich manche Aufnahmen von mir einfach wirklich schon vergessen hatte. So auch die Aufnahmen die zwischen Mai und Juni 2014 dort entstanden sind. Es wundert mich, dass die gedanklich bei mir untergegangen sind, denn damals machte ich im Juni meine erste Taugl-Canyon-Durchquerung. Bei dieser Komplettdurchquerung sind nicht viele Fotografien entstanden. Da ich nicht genau wusste, wie lange ich für diese Durchquerung benötigen würde, war dabei eher der Weg das Ziel. Die ganze Aktion hatte schon etwas von Jules Verne´s Roman „Bis zum Mittelpunkt der Erde“ an sich.

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Etwas, dass ich damals für mich entdeckte war die Fossilien Sammlung von Gerhard Wolf in Bad Vigaun. Obwohl ich mich eigentlich sehr für Geologie interessiere, ist es mir heute vollkommen unverständlich warum ich diese Sammlung nicht schon mal früher besucht hatte. Auf alle Fälle ist dieses Museum einen Blick wert, wenn man in dieser Gegend ist. Den einen oder anderen vollkommen verregneten Workshop-Tag habe ich dort mit meinen Teilnehmern auch schon verbracht. Sehr viele Fundstücke sind dabei auch aus der Gegend dort. Bei meinem damaligen Besuch zeigte uns Hr. Wolf auch das Innenleben von so manchem Gestein. Wir durften zusehen, wie mit einer geeigneten Maschine ein Stein aufgeschnitten wurde und dabei total spannendes, graphisches Innenleben zum Vorschein gekommen war.

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Wenn man einige Male im Davidgraben war, dann wird es schon schwieriger andere Ansichten zu finden, vor allem, wenn man nicht das übliche „Hotspot-Foto“ nochmal machen möchte. Aber hin und wieder verändert sich dort etwas durch starke Regenfälle oder Hochwasser. Der hintere Teil des Grabens war an diesem Tag daher wie blank geputzt. Üblicherweise halten sich dort viele Reste des Herbstlaubs am Gestein und es rieselt ja auch ständig Erdreich und kleineres Gestein von oben nach. Doch an diesem Tag hatte es den Anschein, als sei der Knollenkalk erst vor kurzem von der Natur poliert und gesäubert worden.

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Immer wenn ich in diesem Gebiet alleine unterwegs war, machte es mir immer große Freude für mich Neues dort zu entdecken. Seien es Ecken, die sich einfach durch das letzte Hochwasser massiv verändert hatten oder einfach mir unbekannte Seitenbäche zu erkunden. Das hatte und hat immer noch etwas abenteuerliches an sich. Denn man weiss ja nie, was um die nächste Biegung in einem Seitenbach zu sehen ist. Obwohl ich gerne dort auch mit anderen Fotografen bei Workshops unterwegs bin, so sind einige der Seitenbäche nichts für Workshops bzw. für eine Gruppe.

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Zum Schluss sei noch erwähnt, dass ich diese Aufnahmen damals mit der gerade herausgekommenen X-T1 von Fuji aufgenommen hatte. Für einen Erfahrungsbericht wurde mir diese Kamera damals von Fuji in Zusammenarbeit mit Foto Kücher zur Verfügung gestellt.

Euer Herbert


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