Darf ich das?

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Wie viele vermuten ist ein Grossteil meines Denkens sehr mit der Fotografie beschäftigt. Die eigene Photographie, meine Projekte, Ausstellunge, Workshops und so einiges mehr im fotografischen Sinne geht mir da durch den Kopf. Doch es gibt noch etwas anderes das mich auch immer wieder beschäftigt und das auch einen Teil meiner Werte im Allgemeinen und meiner Haltung gegenüber der Fotografie beeinflusst.

ZEN
Das ist der Buddhismus, genauer gesagt die Ausprägung, die ich für mich im Zen-Buddismus gefunden habe. Mit westlichen, religiösen Themen und Werten hatte ich in der Grundschule bereits so meine Probleme. Das mit dem Glauben hat bei mir nie so richtig geklappt. Nach der Schule, in meinen ersten Berufsjahren und in den Jahren danach ist Religion im westlichen Verständnis überhaupt kein Thema gewesen. Erst mit knapp Ende dreissig, während einem wilden Jahr mit vielen interessanten, aber in der Nachschau seltsamen Erfahrungen ist Spirituallität in meinem Leben ein Thema geworden.

Damals hatte ich ZEN für mich entdeckt. Ein weites Feld wie ich damals erfahren durfte. Aufgrund wie ich mir Dinge eigentlich aneigne und lerne, habe ich natürlich in den Jahren seit damals sehr viel zu diesem Thema gelesen. Parallel dazu habe mir eine mehr oder weniger löchrige Praxis der Sitz-Meditiation angewöhnt. Seit meinem letzten Aufenthalt in Frankreich für ein laufendes Foto-Projekt ist das Zazen mittlerweile fast tatsächlich zu einer Angewohnheit geworden. Auch wenn viele meiner Mitmenschen nichts davon mitbekommen, aber so ca. 10min Sitzmeditation - Zazen sind schon fast täglich drinnen. Mittlerweile habe ich auch gelernt, wenn es mal einen Tag nicht klappt, es anzunehmen und einfach am nächsten Tag wieder zu sitzen.

So das wäre in etwas die sehr kurze Vorgeschichte zu meinem eigentlich Thema. Denn, so mancher wird sich schon die Frage stellen „Was hat das nun mit Fotografie zu tun?“. Mit der Fotografie hat das manchmal mehr, manchmal weniger zu tun und auch manchmal einfach gar nichts. Mein Art der „absichtslosen Fotografie“ ist z.B. für mich aus der Beschäftung mit Zen entsprungen. Doch eigentlich geht es mir um ein etwas anderes Thema.

ZenLife
Es geht mir um einen Begriff, den ich für gefunden haben - ZenLife. Keine Ahnung ob dieser Begriff schon verwendet wird oder nicht. Ich nutze diesen eben um meinen Umgang mit Zen in meinem Leben zu beschreiben. Vor einigen Jahren hatte ich sogar mal eine Web-Domain mit diesem Begriff. Nachdem ich in letzter Zeit viele andere Blog angelesen und mache auch intensiver gelesen habe, frage ich mich ob ich diese Dinge, Erlebnisse und Gedanken die ich mit ZenLife verbinde, nicht auch in diesem Blog bearbeiten sollte oder könnte.

Ob das auch jemand lesen wird, der eigentlich aus fotografischen Gründen auf meiner Website landet wird sich weisen. Trotzdem möchte ich die Dinge, die mich im Rahmen von ZenLife beschäftigen in nächster Zeit hier in diesem Blog auch hinter dem Vorhang hervorholen. Da einige andere Blog Einträge auch mit einer Kategorie versehen sind, findet Ihr in der nächsten Zeit diese Beiträge mit der Kategorie „ZenLife“ versehen.

Um auf den Titel dieses Beitrags zurückzukommen, „Ja ich darf das!“. Schliesslich ist es mein Blog und ich denke hin und wieder wird es mit meiner Photographie und ZenLife auch Überschneidungen geben.


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