Es ist keine Kunst, es ist einfach nur Photographie…


Aus der Normandie retour

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Die dritte Tour in die Normandie liegt nun hinter mir. Eine Woche lang hatte ich wieder die Gelegenheit mich intensiv fotografisch mit dem Thema meines Projekts, der Landung der Alliierten Truppen am 6. Juni 1944 zu beschäftigen. Praktisch jeden Tag standen lange Erkundungstouren auf dem Programm, die mit Unterbrechungen durch Pausen schon mal 7 - 8 Stunden pro Tag dauern konnten.

Viele neue Eindrücke sind dabei entstanden, einige Orte an denen ich schon bei den anderen beiden Reisen gewesen war, suchte ich nochmals auf und zu meiner Überraschung sind auch Orte hinzugekommen, die mir in dieser Form so nicht bekannt gewesen waren. Die Reise und Tour während der alljährlichen Festivitäten zum D-Day zu machen hat zusätzlich für weitere Motive rund um dieses Thema gesorgt.

Für meinen persönlichen Geschmack bin ich mit etwas zu vielen Fotografien zurück gekommen. Das wird wieder einige Zeit dauern, wenn ich in ein paar Wochen mit der Durchsicht der digitalen Negative beginne und bis ich mit der Auswahl und Bildentwicklung wohl fertig bin. Während dieser Reise hatte ich doch sehr oft aus der freien Hand fotografiert, etwas das für meine Fotografie eher nicht so typisch ist. Rückblickend ist das mit Sicherheit einer der Hauptgründe für diese, für mich doch große Anzahl von gemachten Bildern. Von der technischen Seit der Fotografie hat alles sehr gut funktioniert und meine Ausrüstung hat mich keine Sekunde lang in der Normandie im Stich gelassen.

Erheiternd war für mich dann der Umstand als ich wieder daheim angekommen war, dass ich eigentlich nur eine einzige Speicherkarte mit auf die Reise genommen hatte.

Aus Frankreich bin ich auch mit zwei neuen Vorderreifen zurückgekommen. Denn ich hatte doch tatsächlich einen platten Reifen zwei Tage vor der Rückfahrt nach Österreich und das an einem späten Freitag Vormittag. Es stand also der zweite Reifenwechseln in meinem Autofahrerleben an. Ich musste mich dann doch für den Kauf von zwei neuen Reifen entscheiden nachdem ich den Zustand der Felge meines Ersatzreifens gesehen hatte. Mittlerweile war es da schon fast Mittag geworden. Doch zu meiner Überraschung und durch das Engagement eines sehr freundlichen Mitarbeiters eines Autohändlers in Caen, war ich gute zwei Stunden nach dem platten Reifen wieder mit dem PKW unterwegs.

Übrigens, nachdem ich in dieser Woche gut 3.500km unterwegs gewesen war, kam mir der erste verrückte und gefährliche Autofahrer erst wieder in Österreich auf der Autobahn unter. Weder bei den Strecken in Frankreich, noch in Deutschland ist mir während meiner Fahrten ein derart rücksichtsloser Fahrer untergekommen. Übrigens mit österreichischem Kennzeichen.


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