IRON CURTAIN



Manchmal ist man schneller wieder an einem Ort als man eigentlich angenommen hätte.



War ich doch erst im Mai und November 2019 im Zuge von Workshops an diesen Resten des ehemaligen Eisernen Vorhangs gewesen. Das Wetter spielt für mich bei diesen Motiven immer eine ganz besondere Rolle. Düstere und wolkenverhangene Tage sind hier für mich immer notwendig um auch bei der Fotografie in eine passende Stimmung zu kommen. Hatte ich bei den beiden anderen Sessions im Jahr davor digital gearbeitet, so entstanden diese Aufnahme nun mit dem 6x6 Mittelformat.


Einen neuen, für einem persönlich unbekannten Ort mit der Absicht dort zu Fotografien aufzusuchen ist immer etwas besonderes.



Zwei Motive beherrschten bei diesen Besuchen meine fotografischen Ambitionen. Einerseits die Reste dieses Tores im Eisernen Vorhang und der dort alles beherrschende Wachturm. Der Zaun, das Tor und der Wachturm haben schon eine sehr eigenartige Aura. An diesem Abschnitt des Eisernen Vorhangs der über 40 Jahre die Welt in Ost und West aufteilte sind laut einer Info-Tafel in diesem Zeitraum ca. 900 Menschen ums Leben gekommen. Interessanterweise waren aber die Mehrzahl der Toten unter dem hier stationierten Militärpersonal und nicht unter den, wie man eigentlich erwarten würde, Flüchtlingen.




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