Rückblende 2018.260

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Alter Wein in neuen Schläuchen aber jetzt im Quadrat, 20 Millionen Jahre altes Zeugs fotografiert und AUS mit der Kommentarfunktion im Blog

Alter Wein in neuen Schläuchen, dieses mal sind die „Neuen Prints“ praktisch wie alter Wein, eben nur in neuen Schläuchen. Nicht, dass das etwa schlecht wäre, eigentlich ist es ja gar nicht wirklich erwähnenswert. Ein wenig möchte ich damit aber denjenigen den Wind aus den Segeln nehmen, die diese Bilder eventuell noch in Erinnerung haben und nun denken könnten „Ach, jetzt zeigt er uns diese Bilder schon wieder!“ .

Denn wie gesagt, dieser alte Wein war eben schon mal auf der Webseite zu sehen. Aber eben auch nicht für Alle. Denn diejenigen, die mich erst seit kurzem kennen, haben diese Fotografien eben noch nicht zu Gesicht bekommen.

Was ist jetzt anders daran? Da ich dem fotografischen Quadrat verfallen bin, ist das
ANDERE an diesen Bildern, dass sie von mir quadriert worden sind. Sprich, ich habe die damaligen 3:2 Aufnahmen in quadratische Fotografien zugeschnitten. Siehe da, den meisten Aufnahmen auch noch gut getan.

Ob Sie anderen auch gefallen, man wird sehen - ist aber eigentlich nicht wirklich wichtig, oder? Na ein wenig ist es doch wichtig, würde ich mich doch darüber freuen, dass jemand das eine oder andere Bild so gefällt, dass man es wirklich haben möchte - also als Print.

Mancher/Manche fragt sich vielleicht
„Wo hat er denn das schon wieder fotografiert?“. Nun, ein Teil der Antwort steht in den Bildtiteln. „Enns - Lower/Upper Austria“ mehr verrate ich nicht. Aber Allen, die jetzt ausrücken möchten um diese geologischen Formationen auch zu fotografieren, bedenkt, dass Ihr und Eure Kamera mit absoluter Sicherheit nass werden werdet. Eine Wathose bringt dabei gar nichts und es wäre besser wenn Ihr mit Eurer Kamera eher schnorcheln oder tauchen geht.

Alle die, die sich eher Fragen
„Was sehe ich da eigentlich?“ gibt es folgende Information. Es handelt sich bei den meisten dieser Aufnahmen um typischen Schlier mit Sandsteineinlagen. Altersmässig so zwischen 20 und 17 Millionen Jahre alt. Der Sand hat sich damals zu Paketen verfestigt und ist dann in den damaligen Schlammgrund am Meeresboden eingesunken. Dadurch haben sich solche Pakete gebildet, wie man z.B. im StoneEnns Study Nr. 2015-9, Enns, Lower/Upper Austria, Austria. 2015 sehen kann. Man vermutet, dass diese Sandablagerungen in den tieferen Beckenbereichen des damaligen Meeres bei großen, seltenen Sturmereignissen entstanden sind. Das dunkle Zeugs auf den Fotografien, der Schlier ist hier sozusagen das normale Sediment des damaligen Meeresbeckens.

Ach ja und Workshop wird es dort an dieser Location auch keinen geben. Erstens ist das aus den oben erwähnten Gründen nicht möglich und zweitens, nicht jede Location muss und wird in Zukunft als Workshop für Andere, zumindest von meiner Seite aus zugänglich sein.

Noch etwas zum Blog. Die Kommentare halten sich ja in gut überschaubaren Grenzen. Warum? Keine Ahnung? Zu wenig Besucher vielleicht?

Eventuell traut sich keiner etwas in die Kommentarfunktion zu schreiben, weil es ja andere dann auch lesen könnten oder die Leute möchten einfach nichts kommentieren, bzw. das Kommentieren hat sich in die sozialen Medien verlagert, wenn auch oft in nichts sagenden Kommentaren! Jedenfalls ist die Kommentar-Funktion im Blog einfach ungenutzt, daher gibt es sie nicht mehr.

Schade? Kann sein, aber wenn niemand was reinschreibt, dann bringt sie auch nichts, weder mir noch den anderen Lesern.

Meine Fotografien im
Print Portfolio betrachte ich als fertige Aufnahmen, in etwa so, wie für einen Maler ein Bild auf einer Leinwand einfach fertig ist. Trotzdem bin ich jedem meiner Lesern und Betrachter meiner Fotografien für direktes Feedback dankbar.

Falls es Euch also auch ohne Kommentar-Funktion im Blog doch irgendwie in den Finger kribbelt, schreibt mir einfach (info@herbertkoeppel.com)!


Dann bis zum nächsten Mal, wo auch immer oder einfach nur per Mail...

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Texthinweis: Dieser und andere Texte stellen meine ganz persönliche Meinung dar und drehen sich um Dinge, die mich im Rahmen der Fotografie beschäftigen und werden von mir immer absolut subjektiv wiedergegeben. Klar dabei ist, dass weder ich, noch irgendjemand anderer einen Anspruch auf die ultimative Wahrheit hat.