Fotografischer Jahresrückblick 2017

In den vergangenen Jahren hatte ich immer den Wunsch, mir gegen Ende des Jahres ein Dutzend meiner Fotografien herauszusuchen und mir dazu ein paar Gedanken zu machen. Das sollte auch dem Zweck dienen, mein vergangenes fotografisches Jahr etwas zu resümieren.

Fast 100% der 2017 aufgenommenen Fotografien sind durchgesehen. Wenn ich es mal auf die schnelle so durchrechne, dann haben knapp 5% meiner 2017 fotografierten Bilder meinen Auswahl- und Entwicklungsprozess überstanden.

Eigentlich Alle, die von mir 2017 aufgenommenen Fotografien sind an Orten entstanden, an denen ich mindestens schon einmal war. Diese Orte kenne ich gut, an manchen Stellen kenne ich fast schon jeden Stein und doch finden sich an diesen Orten immer wieder neue Ansichten und Motive. In den letzten Jahren bin ich auf der Suche nach Motiven eigentlich nie im Ausland gewesen. Motive in unserem Land anzusteuern hilft mir dabei, mich besser auf einen Landstrich, eine Landschaft oder auf einen Ort zu konzentrieren und fokussierter dort an meiner Fotografie zu arbeiten. Persönlich bin ich ein Mensch, der für seine fotografisch künstlerische Betätigung immer wieder an die gleichen Orte zurückkommen muss. Diese Art und Weise schützt mich auch davor, mich zum Landschafts-Paparazzi zu entwickeln, irgendwo hinzufahren, dort alles abzufotografieren und dann eventuell nicht mehr wieder zurückzukehren.

Die Aufnahmen im fotografischen Jahresrückblick 2017 sind an der Taugl, im Region Nationalpark Gesäuse, in der Region Mostviertel, in der Region Neusiedlersee, im Europaschutzgebiet Traun-Donau Auen, im Waldviertel und im Wald hinter meiner Bleibe entstanden. Die meisten dieser Regionen habe ich in den letzten Jahren immer wieder besucht und konnte diese auch 2017 wieder mehrmals besuchen.
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